JazzClub Kiste - Event - 2018-01-31 - Mona Suzann – Die den Jazz, den Latin und deutsche Lyrics vermählte
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Mona Suzann – Die den Jazz, den Latin und deutsche Lyrics vermählte

 

 

 
 

Mona Suzann – Die den Jazz, den Latin und deutsche Lyrics vermählte

Mi. 31.01.18, 21:00 Uhr

Ein mutiger Versuch und eine reife Leistung, die musikalischen Welten Fusionjazz, Música Brasileira und die deutsche Sprache zu vermählen. Jazzpianist Prof. Christoph Spendel attestiert: „Eine noch nie dagewesene Synthese aus Poesie und anspruchsvollen Kompositionen, eine Bereicherung der europäischen Szene“.
Mit viel Hingabe wird hier gearbeitet – spürbar und hörbar in der erlesenen Auswahl der Begleitmusiker, den berührenden Texten vom gelebten Leben und der atemberaubenden 4-Oktaven Stimme Mona Suzanns, die bereits mit Dianne Reeves und Anita Baker verglichen wurde – nur eben auf deutsch.

Die Magierin und Stimmakrobatin Mona Suzann

Sie hat deutsch-wienerisch-tschechische Wurzeln und lebt in Deutschland, in der Region Stuttgart. 2009 veröffentlichte Mona Suzann auf dem Bauer-Chaos-Label die CD „Monament“, nach erfolgreicher Release im Stuttgarter Theaterhaus begeisterte sie in Folge mit ihren Genre-übergreifenden deutschsprachigen Kompositionen.
Sie spielte auf den Dresdner Jazztagen, ihr „MONAMENTALJAZZ“ wurde auf einer US-amerikanischen Compilation veröffentlicht, 2010 war sie Finalistin beim Deutsche Rock & Pop Preis. Die letzten Jahre blieb ihr für Musik keine Zeit, da sie sich neben ihrer Arbeit als Vocalcoach für hochsensible und hochbegabte Menschen in der Wirtschaft einsetzte, einen Dokumentarfilm produzierte und als Beraterin und Referentin tätig war. Nun ist die charimatische Jazzlady wieder zurück auf der Bühne und wir freuen uns auf diese Stimme, die sicher eine der interessantesten Deutschlands ist.

Bekennende Vielwurzlerin

Mona Suzann’s musikalische Wurzeln umschlingen den halben Erdball. Neben ihrer Muttersprache deutsch singt sie in englisch und portugiesisch – in allen drei Sprachen ist sie musikalisch zuhause. „Vornehmlich geprägt haben mich die osteuropäische Volksmusik und Klassik meiner Großeltern, der Swing, Fusion und Modern Jazz meiner ersten Bands und die brasilianische Musik, die sich aus einer Spielerei heraus als wichtige musikalische Wegmarke für mich entwickelte.” Entsprechend bunt sind ihre Vorbilder und Inspiratoren: Schostakowitsch, Donald Fagen, Anita Baker, Al Jarreau, Cassandra Wilson, Dianne Reeves, Abbey Lincoln, Chaka Khan, Sting und aus Südamerika Daniela Mercury, Marisa Monte, Gilberto Gil und Elis Regina.

Musik gehört mir nicht.

„Ich sehe Musik als etwas, was in Fluss und Bewegung ist, etwas was kommt und geht. So, wie alles im Leben und das Leben selbst. Die Musik gehört mir nicht, deshalb versuche ich auch nicht, sie festzuhalten. So wie sie zu mir kommt gebe ich die Musik weiter. Und ich freue mich daran, wie sie immer wieder eine neue Gestalt annimmt. Das ist für mich Jazz. Ich könnte nie etwas anderes machen als Jazz! Ich liebe und brauche diesen Freiraum, zu improvisieren, mit meiner Stimme zu experimentieren.“ sagt Mona Suzann.

Mona Suzann - Vocals & FakeTrumpet
Antonio Cuadros De Bejar - Guitar
Jürgen Braun - Percussions

http://www.MonaSuzannPfeil.de